Am 21. Juli führte ein Großbrand im Osnabrücker Gewerbegebiet dazu, dass toxische Stoffe über das Löschwasser in die Hase gelangten. Obwohl das Löschwasser in einem Regenwasserrückhaltebecken aufgefangen und abgepumpt wurde, gelangten dennoch erhebliche Mengen direkt in die Hase. 2 to verendeten Fisch holten allein die Mitarbeiter des Unterhaltungsverbandes 96 aus der Hase, die wie auch das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr die Stadt Osnabrück hierbei unterstützen. Seit der Verunreinigung ist bereits Einiges passiert. Viele Leute haben schnell gehandelt und konnten so noch verhindern, dass sich die schreckliche Vergiftung der Fische und Wirbellosen weiter Fluss abwärts fortsetzt: Kontinuierlich wurden die wichtigsten Wasserparameter untersucht. Um den Giftcocktail zu verdünnen, wurde frisches Wasser aus dem Natberger See, dem Stichkanal und auch dem Mittellandkanal in die Hase gepumpt. Dies hat dazu geführt, dass unterhalb der Dütemündung der Bestand an Fischen und Wirbellosen lebt. Weitere Infos finden sie auf der Internetseite der Stadt Osnabrück.

Die Stadt Osnabrück hat die Analyse von Proben von Wasser, Sediment und Fischen und Untersuchungen in der Hase beauftragt, um Näheres zu erfahren.  Zudem müssen versteckte Spätfolgen ausgeschlossen werden.

Fotos von Niclas Otto (UHV 96)

Giftiges Löschwasser tötet Fische und Kleintiere in der Hase
Verein zur Revitalisierung der Haseauen e. V.