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Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit | |||
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Der Tourismus im Hasetal hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Er ist mittlerweile ein wichtiger
Wirtschaftsfaktor und vor allem für die Landwirtschaft ein lohnen der Nebenerwerb. Links: www.emsland-touristik.de www.osnabruecker-land.de www.hasetal.de Dass auch der Naturschutz vom Tourismus profitieren kann, zeigt der Erfolg der LEADER+-Region „Radfahrradies Hasetal“. Link: www.radfahrradies.de Die Hasetalregion bewirbt sich aktuell auf weitere Fördergelder aus dem EU-Programm Leader. Der Verein beteiligt sich wieder aktiv an der Bewerbung. Gerade der Radfahrtourismus ist mit den Zielen einer naturnahen Naherholung gut zu kombinieren und verspricht für die Zukunft noch erhebliche Zuwachszahlen. Der Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal bemüht sich seit Jahren den Tourismus in der Region im naturverträglichen Rahmen zu fördern. ![]() In Zusammenarbeit mit dem Zweckverband sind in den letzten Jahren somit viele Projekte verwirklicht worden, die zu einer naturnäheren Entwicklung der Haseauen geführt haben. Die folgenden Beispiele geben ein Beispiel der vielfältigen Aktivitäten: Wiederansiedlung vom Lachs Um die Vielfalt der Fauna im Hasetal wieder herzustellen, soll der ehemals heimische Lachs wieder angesiedelt werden. Vorhandene Studien haben ergeben, dass die Wasserqualität und andere Voraussetzungen die Wiederansiedlung realistisch erscheinen lassen. Nachdem in den ersten Jahren eine Vielzahl von Lachseiern und Jungtieren ausgesetzt wurden, konnten in den letzten zwei Jahr auch Laichbetten im Calhorner Mühlenbach errichtet werden. Dort sind aktuell auch kleinere Fische nachgewiesen worden. In Zusammenarbeit mit dem Unterhaltungsverband Hase-Wasseracht werden in den folgenden Jahren Beschattungsmaßnahmen am Gewässer durchgeführt. ![]() |
Kopfweiden In der Vergangenheit waren Kopfweiden im Hasetal verbreitet und ein typisches Element in der Kulturlandschaft. Die jungen und biegsamen Zweige der Kopfweiden wurden geerntet, um sie im Lehmbau einzusetzen, aber auch, um Korbwaren daraus herzustellen. Seitdem die Kopfweiden nicht mehr als Lieferanten für einen wichtigen Werkstoff dienen, sind sie vernachlässigt worden. Ein Element der Landschaft droht verloren zu gehen. Nur wenige dieser Bäume sind noch vorhanden und gepflegt. Durch Pflegemaßnahmen und durch Vermehrung anhand von Stecklingen lässt sich ein typisches Landschaftselement wieder herstellen. Ein Kataster der vorhandenen Kopfweiden ist angelegt worden. Insbesondere entlang der Radwege sind die bereits existierenden Kopfweiden beschnitten worden, damit die Weiden durch Neuaustrieb ihren typischen Kopf wieder herausbilden. Durch das Pflanzen von etwa 200 Stecklingen sollen zusammenhängende Kopfweidenkolonien entstehen. ![]() Errichtung von Bienenhotels entlang des Hasetalweges Entlang des Hasetalweges sind Bienenhäuser aufgestellt worden, die eine Nistmöglichkeit für die Solitärbienen bieten. Die Solitärbiene nistet vorrangig in den Fächerungen von Fachwerkhäusern. Diese Schlupfmöglichkeiten stehen aber nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Um diesem Mangel zu begegnen, sind „Wände“ mit verschiedenen Ausfächerungen errichtet worden. Diese sogenannten Bienenhotels bieten dann attraktive Lebensräume für die Solitärbiene. Zur Steigerung der Attraktivität des Hasetalradwegenetzes sind die Bienenhotels am Wegesrand aufgestellt werden, um in Ergänzung zu den 7.000 Obstbäumen diese Art der Bienen zu erhalten. An den Berufsbildenden Schulen Bersenbrück wurden die Bienenhotels im Rahmen des Unterrichts gebaut. Bei der Standortwahl waren die Hasetalkommunen und die Imkervereine beteiligt. Durch Patenschaften mit den örtlichen Imkervereinen wird der Erhalt der Bienenhotels gesichert. Die Berufsbildenden Schulen konnten die Bienenhotels zu den reinen Materialkosten bauen, so dass keine Lohnkosten angefallen sind. Ein Bienenhotel ist z.B. am Aussichtsturm im E+E-Gebiet Hasetal aufgestellt worden. ![]() |
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