Die Hase verfügt nun in Höhe der Sandforter Straße in Osnabrück über eine sehr gelungene Sohlgleite. Ein Kies-Steingemisch wurde in einem Gefälle aufgebracht, dass es den Hasebewohnern ermöglicht, das ehemalige Wanderhindernis zu überwinden. Die Maßnahme in Trägerschaft der Stadt Osnabrück wurde von dem erfahrenen Team des Unterhaltungsverbandes 96 umgesetzt. Die Ausgestaltung von Becken im Uferbereich  bietet den Gewässertieren zusätzliche typische Lebensraumstrukturen, wie sie heute kaum mehr in der Hase und ihren Nebengewässern zu finden sind. Wir hoffen sehr, dass dieses Beispiel Schule macht und wir zukünftig an vielen Stellen unseres Gewässernetzes ähnliche Strukturen vorfinden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So sah es hier vorher aus. 

 

 

 

 

 

 

Und so kann eine Sohlengleite aussehen, wenn zusätzlich Totholz eingebaut wird. Von allen Lebensraumelementen im Fließgewässer fehlt in unseren noch weitgehend ausgebauten Bächen und Flüssen besonders das Totholz. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe geschickter Methoden, wie dafür geasorgt werden kann, dass das eingebrachte Totholz an Ort und Stelle verbleibt. Hier ein Beispiel von der Bever UHV 96.

 

 

Sohlengleite mit Strukturvielfalt