Auf einer Fläche von 2 ha Größe hat die Stadt Quakenbrück an der großen Mühlenhase Sekundärauen angelegt und auf 400 Metern den Gewässerlauf optimiert. Die Planung und Durchführung hat die Hase-Wasseracht übernommen. Die Flächen im Eigentum der Stadt sollten in Dreierlei Hinsicht aufgewertet werden. Zum Einen galt es eine Optimierung der Flächen aus Naturschutz-Sicht zu erreichen. Zweitens wurde hier eine Regionstypische Gewässerlandschaft mit Auenentwicklung wieder hergestellt. Drittens dienen die Flächen nun als Retentionsraum für den Rückstau vom Essener Kanal und dienen der Hochwasserrisikorichtlinie.

Dieser Dreiklang ist hier prima gelungen. Wie auf dem Bild zu erkennen wurde darauf geachtet eine unregelmäßiges Bodenrelief zu schaffen, so dass möglichst viele wechselfeuchte Bereiche entstehen. Diese können nun von den unterschiedlichsten Tier- und Pflanzenarten besiedelt werden.

Die beiden Teilflächen sind unterseits über eine Flutmulde mit der großen Mühlenhase verbunden. Der versierte Baggerfahrer ließ an einer südexponierten Stelle eine Steilwand stehen. Hoffentlich steht sie stabil genug, dass sich dort z.B. der Eisvogel einnisten kann. Die Baukosten beliefen sich auf ca. 140.000 €,  die über Kompensationsmittel refinanziert werden.

Sekundäraue für die Große Mühlenhase in Quakenbrück
Verein zur Revitalisierung der Haseauen e. V.