Am 7. Februar folgten über 50 Personen der Einladung zu dem Vortrag über die Fischfauna im Hasegebiet  nach Hasbergen. Neben Anglern waren auch ehrenamtliche Naturschützer, Vertreter aus den Verwaltungen von Kreisen und Kommunen sowie interessierte Bürger anwesend. Der Biologe des Landesfischereiverbandes Weser-Ems Dr. Jens Salva stellte die Fischarten im Einzugsgebiet der Hase eindrucksvoll vor. Zunächst stellte er die eher unbekannten Kleinfische wie Bachschmerle, Groppe, Elritze, Moderlieschen, Schlammpeitzger und Steinbeißer vor. Deutlich wurde, dass die Lebensweise dieser Fischarten und damit auch die Anforderungen an ihren Lebensraum sich zum Teil stark unterscheiden. Einige Arten haben ganz spezielle Bedürfnisse. Andere sind genügsamer. Die Zuhörer erfuhren auch Interessantes aus dem Leben von Schleie, Meerforelle und Co. Natürlicherseits ist es so, dass sich das Vorkommen der verschiedenen Fischarten über den Gewässerverlauf mit seinen unterschiedlichsten Strukturen hinweg verteilt. Je mehr Strukturvielfalt ein Bach oder Fluss aufweist desto mehr Tiere können dort leben.  Die Lebensraumansprüche der verschiedenen Fischarten sind von zentraler Bedeutung für Revitalisierungsmaßnahmen an Fließgewässern. Als Fischexperte begleitet und initiiert Dr. Salva Jahr für Jahr viele Revitalisierungsmaßnahmen an Fließgewässern. Hierunter fallen auch Projekte die eine Durchgängigkeit für Fische und andere Fließgewässerorganismen ermöglicht.

Hier finden Sie den Artikel von Carolin Hlawatsch auf der entsprechenden Seite der NOZ.

Öffentlicher Vortrag über die Fische der Hase und ihrer Zuflüsse